8 hilfreiche Tipps, mit denen Sie die passenden Keywords für Ihre Website finden

Wenn Sie Kunden über Google erreichen möchten, dann muss die Suchmaschine verstehen, worum es auf Ihrer Unternehmenswebsite geht. Ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen OnPage-Suchmaschinenoptimierung ist es deshalb, die Firmenhomepage auf sogenannte Keywords (Schlüsselbegriffe) zu optimieren. Also auf Begriffe oder Begriffskombinationen, die Ihr Unternehmen sowie Ihre Leistungen und Produkte optimal beschreiben und mit denen Sie bei Google und anderen Suchmaschinen gefunden werden möchten. Je höher Sie bei Google gerankt werden, desto mehr Menschen finden Ihre Seite und desto mehr potenzielle Neukunden können Sie erreichen!

Da (neben vielen anderen Faktoren) die Auswahl der Suchbegriffe darüber entscheidet, wie gut Sie im Internet von interessierten Kunden gefunden werden, ist eine ausführliche Keyword-Recherche unerlässlich. Indem Sie die gefundenen Suchbegriffe an entscheidenden Stellen (Überschriften, Zwischenüberschriften etc.) und in einer passenden Dosierung in Ihre Firmenhomepage einbauen, zeigen Sie Google, welche Begriffe für Ihre Seite relevant sind.

Tipp: Besonders bei den Hauptüberschriften (H1) sollten die Keywords dabei möglichst am Anfang stehen. Verwenden Sie pro Unterseite nicht mehr als ein bis zwei Suchbegriffe beziehungsweise Suchbegriffskombinationen. Auch Long-Tail-Keywords können hilfreich sein. Diese bestehen meist aus mehreren aneinandergereihten Wörtern, die eine geringere Konkurrenz aufweisen, da sie seltener gesucht werden. Der Vorteil darin liegt, dass Ihre Website so schneller gefunden wird, wenn das verwendete Long-Tail-Keyword tatsächlich gesucht wird.

Das Ziel: informative und kundengerechte Texte

Neben den richtigen Suchbegriffen muss aber auch die Keyword-Dichte stimmen. Viel ist nämlich nicht immer gleich gut. Wird der Suchbegriff zu häufig im Text verwendet, stuft Google das als Keyword-Spamming ein und straft die Seite im Ranking ab. Achten Sie darauf, dass der Text trotz Suchmaschinenoptimierung leicht lesbar ist sowie informative und hilfreiche Inhalte vermittelt. Für Google ist es sehr wichtig, dass der Text lesergerecht verfasst wurde. Es lohnt sich also abwechslungsreich zu schreiben, um die Website nicht nur für Google, sondern auch für den tatsächlichen Endverbraucher, den potenziellen Kunden, interessant zu machen.

Damit Ihnen die Wahl der passenden Suchbegriffe für Ihre Firmenhomepage etwas leichter fällt, haben wir Ihnen einige Tipps und Tricks rund um die Keyword-Recherche zusammengestellt.

So finden Sie in 8 Schritten die perfekten Suchbegriffe für Ihre Firmenhomepage:

1. Sammeln

Zunächst sollten Sie alle Schlagworte rund um Ihr Unternehmen, Ihre Branche sowie Ihre Leistungen und Produkte sammeln, die Ihrer Meinung nach wichtig sind. Überlegen Sie sich dann, nach welchen Begriffen Ihre Kunden suchen oder wonach Sie selbst suchen würden, wenn Sie ein Unternehmen wie Ihres beauftragen möchten. Fragen Sie auch bestehende Kunden, welche Begriffe für sie wichtig sind. Möchten Sie beispielsweise die Auffindbarkeit Ihres Friseursalons steigern, sind Begriffe wie „Friseur“, „Friseursalon“ oder „Hochzeitsfrisur“ ein guter Anfang.

2. Googeln

Als nächsten Schritt geben Sie die so gefundenen Suchbegriffe bei Google ein und schauen sich die Ergebnisse an. Welche Suchbegriffe, auf die Sie noch gar nicht gekommen sind, stehen mit den bereits gefundenen Begriffen im Zusammenhang? Suchen Sie beispielsweise das Wort „Hochzeitsfrisur“ werden Sie auch auf Begriffe wie „Brautstyling“ und „Brautfrisur“ stoßen. Hilfreich bei der Keyword-Suche ist auch die automatische Vervollständigung von Google sowie die Rubrik verwandte Suchanfragen. Notieren Sie alle Suchbegriffe, die einen Bezug zu Ihrem Unternehmen haben.

3. Konkurrenz

Sehen Sie sich auch die Seiten Ihrer Konkurrenz an: Welche Suchbegriffe wurden dort gewählt? Selbstverständlich sollen Sie nicht abschreiben, aber es kann helfen, sich von diesen Seiten inspirieren zu lassen und bei Bedarf auch abzugrenzen. Zum Beispiel, wenn Sie eine Leistung anbieten, die Ihre Konkurrenz nicht im Repertoire hat, dann lohnt es sich vielleicht genau diese hervorzuheben. Bieten Sie beispielsweise Bartrasuren an, grenzt Sie das von Konkurrenten ab, die sich nur auf Frauenfrisuren spezialisiert haben. Die Keywords „Bartrasur“ und „Barber Shop“ wären dementsprechend interessant für Sie.

4. Recherche-Tools

Sie sehen, Ihre Liste mit möglichen Suchbegriffen wird immer länger. Um nun herauszufinden, welche Suchbegriffe sich lohnen und oft gesucht werden, bieten sich Recherche-Tools, wie beispielsweise Google AdWords oder SEOlyze an. Mit diesen Tools lässt sich leicht feststellen, wie häufig ein Keyword im Monat gesucht wird. Auch die Region, in der gesucht wird, lässt sich eingrenzen. Außerdem wird angezeigt, wie hart umkämpft ein Suchbegriff ist, also mit wie viel Konkurrenz Sie zu rechnen haben. Des Weiteren werden ähnliche Suchbegriffe vorgeschlagen – hier kann man sich also auch noch inspirieren lassen.

Noch ein Tipp: Sie sollten auch darüber nachdenken, speziellere Keywords zu wählen, die zwar weniger häufig im Monat gesucht werden, dafür aber gleichzeitig auch weniger hart umkämpft sind. So erhöhen sich die Chancen, dass Sie mit diesen Suchbegriffen weit vorne bei Google gelistet werden.

5. Präzise sein

Achten Sie darauf, dass die gefundenen Suchbegriffe eindeutig, unmissverständlich und präzise sind. Statt einfach nur „Restaurant“ wählen Sie „italienisches Restaurant“ oder „Pizzeria“. Aus „Geschäft“ wird „Feinkostgeschäft“ und aus der „Werkstatt“ die „Kfz-Werkstatt“.

6. Topics erkennen

Natürlich spielt die Keyword-Recherche und das Verwenden der Keywords eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung. Man sollte jedoch auch über den Tellerrand hinausblicken. Google ist an semantisch kohärentem und hochwertigem Inhalt interessiert. Das bedeutet, dass Google nicht nur einzelne Keywords erkennt, sondern auch untersucht, ob diese tatsächlich zum Gesamtkonzept des Textes passen. Es ist also ratsam, den gesamten „Topic“, also den Themenbereich rund um das verwendete Keyword, auf der Seite zu integrieren.

7. Synonyme

Beim Verfassen Ihrer Webseitentexte sollten Sie darauf achten, dass Sie neben den gewählten Keywords auch Synonyme und verwandte Begriffe rund um den Suchbegriff in den Text einfließen lassen. So gestalten Sie Ihre Webseitentexte abwechslungsreich für den Leser und auch Google bewertet Synonyme positiv.

8. Sprachsuche

Durch künstliche Intelligenz hat sich vieles geändert, auch die Suchmaschinenoptimierung. Viele Menschen suchen heute nicht mehr händisch am Computer, sondern sprechen ihre Suchanfrage ganz einfach ins Smartphone oder das Smart-Home-Gerät.

Dabei fällt auf, dass sich geschriebene und gesprochene Suchanfragen stark unterscheiden. Um Ihre Texte für die Suche per Sprachbefehl zu optimieren, sollten Sie besonders mit den sogenannten W-Fragen arbeiten. „Wie teuer ist eine Hochzeitsfrisur?“, „Was kostet eine Dauerwelle?“, all das sind Fragen, die bei gesprochenen Suchanfragen häufig vorkommen, bei geschriebenen jedoch kaum. Wer gibt schon bei Google ein: „Wo kann ich in der Umgebung einen Friseurtermin machen?“ Richtig, niemand.

Man muss verinnerlichen, dass bei sprachgesteuerten Suchanfragen, die Menschen mit ihrem Gerät weitestgehend wie mit einer anderen Person kommunizieren. Das bedeutet, dass echte Fragen gestellt werden. Schreiben Sie Ihren Text also so, dass auch W-Fragen darin vorkommen, nicht nur Keywords. Dann sind Sie sowohl bei der händischen als auch bei der mündlichen Suche auf der sicheren Seite!

Fazit

Mit unseren 8 Tipps finden Sie die Suchbegriffe, die Ihr Unternehmen optimal repräsentieren und die interessierte Kunden auf Ihre Firmenhomepage locken. Mit einer gelungenen Suchmaschinenoptimierung klappt es dann auch mit einem erfolgreichen Google-Ranking für die gewählten Suchbegriffe.


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